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Fahrradmarkt im Wandel: REMA TIP TOP stärkt die Branche mit innovativen Lösungen

Poing bei München, 25. Februar 2025. Die Fahrradbranche im Wandel: E-Bikes erobern die Straßen und das Fahrrad avanciert zum Symbol eines bewussten, nachhaltigen Lebensstils. Alexander Schall, seit einem Jahr Key Account Manager Zweirad bei der TIP TOP Automotive GmbH, spricht im Interview über die positive Dynamik am Markt, die Wiederentdeckung klassischer Produkte und seine Pläne, die Rolle von REMA TIP TOP im Zweiradsektor mit innovativen Reparatur- und Werkstattequipment zu stärken und auszubauen.

Der Zweiradmarkt hat in den vergangenen Jahren einen rasanten Wandel vollzogen. Der Siegeszug der E-Bikes hat viele Menschen wieder oder neu umsteigen lassen. Die Beliebtheit von hoch technisierten und designten Bikes steigt rasant. Herr Schall, wie erfahren Sie den Wandel im Mobilitätsalltag?

Alexander Schall: Das Fahrrad ist inzwischen mehr als ein Fortbewegungsmittel – es ist Ausdruck eines bewussten, nachhaltigen Lebensstils. Und der Zweiradmarkt spiegelt den wachsenden Wunsch der Menschen wider. Die Bereitschaft der Verbraucher, in hochwertige Fahrräder zu investieren, ist daher enorm gestiegen. Der rasante technologische Fortschritt bei den E-Antrieben ermöglicht es, die Vorteile des Radfahrens zu erleben – im Alltag, beim Sport oder auch beim Transport.
Die Zweiradbranche erlebt dadurch derzeit eine Renaissance, und es ist spannend zu sehen, wie sich traditionelle Konzepte mit moderner Technologie verbinden. Diese Vielfalt zeigt, wie innovativ und anpassungsfähig die Branche ist. In meiner Rolle bei TIP TOP Automotive GmbH freue ich mich, diesen Wandel mitzuerleben und durch unsere Produkte zu unterstützen.

Sie sind mittlerweile knapp ein Jahr bei der TIP TOP Automotive GmbH für den Zweiradmarkt verantwortlich. Wie blicken Sie auf Ihren Weg aus dem Automotive-Bereich in die Bike-Branche?

Alexander Schall: Der Übergang war für mich äußerst spannend und hat mir beruflich und persönlich neue Perspektiven eröffnet. Natürlich unterscheiden sich die Automotive- und die Zweiradbranche, aber die Anforderung der Kunden hinsichtlich guter Leistung und die Bedeutung qualitativ hochwertiger Produkte sind im Grunde gleich. Die Herausforderung bestand darin, die spezifischen Anforderungen und Trends in der Zweiradbranche zu verstehen und mich darauf einzustellen. Das Marktumfeld ist innovationsgetrieben – das motiviert, stets am Puls der Zeit zu bleiben. Ich freue mich darauf, jetzt Teil dieser dynamischen Branche zu sein und mein Wissen sowie meine Erfahrung in den Dienst unserer Kunden zu stellen.

Welche Innovationen im Sinne von Kundenorientierung und Marktdurchdringung dürfen wir unter Ihrer Führung erwarten?

Alexander Schall: Wir leben bei REMA TIP TOP unsere Nachhaltigkeitsphilosophie, dass Reparieren immer besser ist, als wegzuwerfen und neu zu kaufen. Das erfährt im Markt eine zunehmende Resonanz. Mit Blick auf die Weiterentwicklung der Reifen und Schläuche sowie die Verbesserung der technischen Ausstattung der Werkstätten arbeite ich derzeit an mehreren innovativen Projekten.

Können Sie schon sagen, worum es konkret geht?

Alexander Schall: Dazu gehören unter anderem neue Schlauchflicken für die fortschrittlichen TPU-Schläuche. Sie bieten verbesserte Haltbarkeit und Flexibilität, was zu höherer Lebensdauer und besserer Leistung führt. Unsere Neuentwicklungen führen dazu, dass die Reparatur der modernen TPU-Schläuche mit diesen spezialisierten Materialien genauso einfach und zuverlässig möglich wird, wie das heute bei den herkömmlichen Gummi-Schläuchen ist.

Ein weiteres Spezialgebiet für REMA TIP TOP sind die Werkstatt-Ausrüstung sowie spezielle Ladeschränke für E-Bike-Akkus. Welche Entwicklungen betreiben Sie in diesem Segment?

Alexander Schall: Mit den hochwertigen Bikes verändert sich die Notwendigkeit und gleichzeitig auch die Bereitschaft der Kunden, mehr in regelmäßige Wartung und Reparaturen zu investieren. Deshalb sind moderne Werkstätten technisch anspruchsvoller ausgerichtet. Zudem unterstützen wir die Branche mit Equipment, wie unserem innovativen Montageständer, ergonomisch vorbildliche Arbeitsplätze zu schaffen. Das macht den Beruf des Zweiradmechanikers attraktiver.
Aktuell arbeiten wir an einem neuen Reifenmontagegerät, das eine höhere Effizienz und Benutzerfreundlichkeit bietet und den Montageprozess optimieren wird. Außerdem erweitern wir die Funktionalität unserer Montageständer.

Das kleine grüne Flickzeug-Kästchen von REMA TIP TOP ist legendär und nach wie vor aktuell, obwohl es schon vor 100 Jahren erfunden wurde. Wie lange werden wir in dieser umweltfreundlichen Form noch den „Platten“ flicken? Denn der Kauf eines neuen Schlauches ist doch auch recht bequem.

Alexander Schall: Das REMA TIP TOP Flickzeug ist ein unverzichtbarer Klassiker und wird weiterhin eine zentrale Rolle spielen, weil die umweltfreundliche, zuverlässige und kosteneffiziente Reparatur von Fahrradschläuchen auch heute relevant bleibt. Das Flickzeug ist zeitlos und passt perfekt zu den heutigen Bedürfnissen nach Ressourcenschonung und Kostenbewusstsein. Daran ändern auch moderne Alternativen wie Pannensprays und Reifendichtmittel nichts.
Unsere praxisnahen Workshops vermitteln, wie schnell und effektiv die Reparatur mit unserem Flickzeug ist. Positive Erfahrungsberichte und YouTube-Videos verdeutlichen die Vorteile und bieten konkrete Beispiele, wie unser Flickzeug in der Praxis als unverzichtbares Werkzeug für Radfahrer überzeugt.

Man hat den Eindruck, dass viele Kinder und Erwachsene das Schrauben am Fahrrad und Flicken eines defekten Reifens gar nicht mehr beherrschen. Wann und von wem haben Sie das Reifenflicken gelernt und was unternimmt REMA TIP TOP, um die junge Generation zu begeistern?

Alexander Schall: Als fünfjähriger Junge habe ich das Reifenflicken von meinem Vater gelernt, und es war damals eine prägende Erfahrung für mich. Deshalb finde ich es auch wichtig, dass sich REMA TIP TOP im Beirat von AKTIONfahrRAD (www.aktionfahrrad.de) engagiert. Diese Beteiligung ermöglicht es uns, sowohl in Schulen als auch bei den Eltern der Kids präsent zu sein und alle Altersgruppen umfassend ansprechen zu können. Zusätzlich arbeiten wir eng mit der Weltmeisterin und Deutschen Meisterin im Radsport Daniela Gaß zusammen, die eine Jugendradsportgruppe trainiert. Dieses Engagement sorgt dafür, dass wir unsere Philosophie weitertragen.

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