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Korrosionsschutzlösung sichert Betrieb im Kraftwerk STEAG Fenne

Poing bei München, 18. Juni 2026 – Mit der anspruchsvollen Instandsetzung der Rauchgasentschwefelungsanlage des Kraftwerks Fenne in Völklingen demonstriert REMA TIP TOP die Leistungsfähigkeit seiner Lösungen im industriellen Korrosionsschutz. Das Projekt wurde durch das Unternehmen TIP TOP Oberflächenschutz Elbe umgesetzt und zeigt exemplarisch, wie sich auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen eine technisch zuverlässige und wirtschaftlich planbare Lösung realisieren lässt. Dank dieser Maßnahme ist ein sicherer Betrieb des Kraftwerks bis zum geplanten Ende der Kohleverstromung gewährleistet.

Die Anwendung im Bereich der Rauchgasentschwefelung – einer zentralen Anlage zur Reduzierung von Schwefeldioxid in Abgasen – stellt hohe Anforderungen an das Material. In diesem Umfeld sind Komponenten dauerhaft hohen Belastungen durch Feuchtigkeit, chemische Einflüsse und korrosive Medien ausgesetzt. Insbesondere Stahlkonstruktionen, wie beispielsweise Wäscher und Kanäle, erfordern daher einen leistungsfähigen Schutz gegen Korrosion, Verschleiß und chemische Beanspruchung.

Im Kraftwerk Fenne wurde der Wäscher von REMA TIP TOP vollständig neu gummiert. Dabei kam das bewährte System CHEMOLINE 4B mit einer Schichtstärke von 4 Millimetern auf einer Fläche von rund 2.400 Quadratmetern zum Einsatz. In besonders beanspruchten Bereichen wurde eine doppellagige Ausführung mit insgesamt acht Millimetern realisiert. Ergänzend dazu wurde der Rohgaskanal auf einer Fläche von etwa 535 Quadratmetern vollständig mit dem Beschichtungssystem COROFLAKE 23 ausgekleidet.

„Die Anforderungen an Rauchgasentschwefelungsanlagen sind klar definiert, gleichzeitig aber technisch anspruchsvoll. Entscheidend ist eine dauerhaft dichte und beständige Schutzschicht, die auch unter wechselnden Betriebszuständen zuverlässig funktioniert“, sagt Markus Potyka, Fachbauleiter und Beschichtungsinspektor bei TIP TOP Oberflächenschutz Elbe. „Unsere Werkstoffe zeichnen sich insbesondere durch ihre hohe Diffusionsdichte aus und bieten damit einen wirksamen Schutz gegen das Eindringen korrosiver Medien.“

Die Herausforderung bei diesem Projekt lag vor allem in den Rahmenbedingungen. REMA TIP TOP wurde kurzfristig in ein bereits laufendes Projekt eingebunden und übernahm die Planung und Umsetzung innerhalb eines stark verkürzten Zeitfensters. Die Projektabwicklung erfolgte im 24/7-Betrieb vor Ort und wurde durch die Bereiche Bauleitung, Projektmanagement, Anwendungstechnik und Qualitätssicherung organisiert. „Die kurzfristige Übernahme und Umsetzung unter hohem Zeitdruck zeigt unsere operative Stärke in der Projektabwicklung“, erklärt Michael Meyer, Projektleiter bei TIP TOP Oberflächenschutz Elbe. „Entscheidend war das enge Zusammenspiel aller beteiligten Funktionen, von der technischen Auslegung bis zur Umsetzung
auf der Baustelle.“

Das Kraftwerk Fenne, das aus mehreren Anlagenkomplexen besteht, ist ein langjähriger Industriestandort im Saarland. Künftig wird das Kraftwerk im Reservebetrieb mit begrenzten Betriebszeiten genutzt. Dies stellt zusätzliche Anforderungen an die Beständigkeit der Schutzsysteme, da das ständige An- und Abfahren für einen hohen Verschleiß durch Korrosion sorgt. Für den Betreiber ergibt sich durch diese Maßnahme eine klare wirtschaftliche Perspektive. Gleichzeitig wurde die Anlage technisch so instand gesetzt, dass ein sicherer Betrieb in den kommenden Jahren gewährleistet ist. Während die Regummierung in Kraftwerken aufgrund des Kohleausstiegs rückläufig ist, zählen Asien und Afrika weiterhin zu den Wachstumsmärkten, in denen das Know-how von REMA TIP TOP gefragt ist.

Das Projekt verdeutlicht zudem die strategische Ausrichtung von REMA TIP TOP im Bereich „Surface Protection”. Neben der Qualität der Werkstoffe liegt der Fokus insbesondere auf schneller Reaktionsfähigkeit, detaillierter Projektvorbereitung und strukturierter Umsetzung – auch unter anspruchsvollen Bedingungen. „Unsere Differenzierung im Markt entsteht nicht allein über das Produkt, sondern über die Kombination aus Materialkompetenz, Engineering und Umsetzungsgeschwindigkeit“, sagt Michael Meyer. „Gerade bei komplexen Instandhaltungsprojekten ist diese Integration entscheidend für den Projekterfolg.“

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